
22. Sep. 2026 14:00Nancy D.Hamburg, Germany
Atem Gottes
Frauensabbat in Hamburg-Harburg
Was wir zum Leben brauchen, ist oft ganz selbstverständlich – bis es fehlt. Beim Frauensabbat am 22. August in der Adventgemeinde Hamburg-Harburg wurde der Atem zum Bild für Gottes lebensspendende Gegenwart.
Unter dem Thema „Atem Gottes“ nahm Kerstin Dan die Teilnehmerinnen mit auf eine besondere Reise. Ausgehend von ihren Erfahrungen als Rettungsschwimmerin erzählte sie davon, welche Bedeutung die richtige Atemtechnik beim Tauchen hat. Solange genügend Luft da ist, denken wir kaum darüber nach. Doch nach einem Tauchgang wird der erste tiefe Atemzug plötzlich kostbar.
Diese Erfahrung führte mitten hinein in die biblische Botschaft des Tages: Auch Gottes Atem und Geist sind unsichtbar – und doch lebensnotwendig. In Hesekiel 37,5 heißt es: „Siehe, ich bringe Atem in euch, dass ihr lebendig werdet.“ Das hebräische Wort „Ruach“ kann Atem, Wind und Geist bedeuten. Wo Gottes Ruach wirkt, entsteht neues Leben.
Passend dazu hatten Kerstin Dan und Eri Dan gemeinsam mit Matthias Steinebach das Lied „Atem Gottes“geschrieben, das an diesem Sabbat vorgestellt und gemeinsam eingeübt wurde. Der Refrain „So wie der Wind die Welt bewegt, geht dein Atem durch die Zeit …“ blieb dabei nicht nur musikalisch im Ohr, sondern griff die zentrale Botschaft des Tages auf.
Denn auch wir kennen Zeiten, in denen wir uns innerlich wie im Tal der trockenen Knochen fühlen: erschöpft, kraftlos oder leer. Die Geschichte aus Hesekiel erinnert daran, dass Gott gerade dort neues Leben schenken kann. Wir müssen nicht erst alles selbst in Ordnung bringen, bevor wir zu ihm kommen.
Diese Perspektive gilt auch für unser Gemeindeleben. Kirche soll mehr sein als ein gut gefüllter Terminkalender. Wir wollen nicht nur beschäftigt, sondern lebendig sein. Dafür brauchen wir Gottes Geist und die Bereitschaft, ihm Raum zu geben.
Nach einem gemeinsamen Potluck wurde diese Botschaft am Nachmittag ganz praktisch erfahrbar. In einem liebevoll gestalteten Gebetsgarten konnten die Teilnehmerinnen an verschiedenen Stationen verweilen, Bibeltexte lesen und Gebetsübungen ausprobieren – darunter eine einfache Form des Atemgebets:
Einatmen – Gottes Wort.
Ausatmen – meine Sorgen.
Einatmen – Gottes Zusage.
Ausatmen – was ich loslassen möchte.
Zum Abschluss entstanden Erinnerungsarmbänder mit den Worten „ATEM“ oder „RUACH“. Während die Frauen ihren Frauensabbat erlebten, gab es parallel auch für die Männer ein eigenes Programm mit Eri Dan. Bei Kaffee und Kuchen klang der gemeinsame Tag schließlich aus.
Was bleibt, ist eine einfache und zugleich kraftvolle Erinnerung: Der Gott, dessen Atem bei der Schöpfung Leben schenkte, ist auch heute gegenwärtig. Wir dürfen zu ihm kommen, wie wir sind, und bitten: „Gott, hauche dein Leben neu in mich hinein.“
Vielleicht bist du beim nächsten Frauensabbat dabei. Komm, wie du bist – und lass dich neu von Gottes Atem erfüllen.
Was wir zum Leben brauchen, ist oft ganz selbstverständlich – bis es fehlt. Beim Frauensabbat am 22. August in der Adventgemeinde Hamburg-Harburg wurde der Atem zum Bild für Gottes lebensspendende Gegenwart.
Unter dem Thema „Atem Gottes“ nahm Kerstin Dan die Teilnehmerinnen mit auf eine besondere Reise. Ausgehend von ihren Erfahrungen als Rettungsschwimmerin erzählte sie davon, welche Bedeutung die richtige Atemtechnik beim Tauchen hat. Solange genügend Luft da ist, denken wir kaum darüber nach. Doch nach einem Tauchgang wird der erste tiefe Atemzug plötzlich kostbar.
Diese Erfahrung führte mitten hinein in die biblische Botschaft des Tages: Auch Gottes Atem und Geist sind unsichtbar – und doch lebensnotwendig. In Hesekiel 37,5 heißt es: „Siehe, ich bringe Atem in euch, dass ihr lebendig werdet.“ Das hebräische Wort „Ruach“ kann Atem, Wind und Geist bedeuten. Wo Gottes Ruach wirkt, entsteht neues Leben.
Passend dazu hatten Kerstin Dan und Eri Dan gemeinsam mit Matthias Steinebach das Lied „Atem Gottes“geschrieben, das an diesem Sabbat vorgestellt und gemeinsam eingeübt wurde. Der Refrain „So wie der Wind die Welt bewegt, geht dein Atem durch die Zeit …“ blieb dabei nicht nur musikalisch im Ohr, sondern griff die zentrale Botschaft des Tages auf.
Denn auch wir kennen Zeiten, in denen wir uns innerlich wie im Tal der trockenen Knochen fühlen: erschöpft, kraftlos oder leer. Die Geschichte aus Hesekiel erinnert daran, dass Gott gerade dort neues Leben schenken kann. Wir müssen nicht erst alles selbst in Ordnung bringen, bevor wir zu ihm kommen.
Diese Perspektive gilt auch für unser Gemeindeleben. Kirche soll mehr sein als ein gut gefüllter Terminkalender. Wir wollen nicht nur beschäftigt, sondern lebendig sein. Dafür brauchen wir Gottes Geist und die Bereitschaft, ihm Raum zu geben.
Nach einem gemeinsamen Potluck wurde diese Botschaft am Nachmittag ganz praktisch erfahrbar. In einem liebevoll gestalteten Gebetsgarten konnten die Teilnehmerinnen an verschiedenen Stationen verweilen, Bibeltexte lesen und Gebetsübungen ausprobieren – darunter eine einfache Form des Atemgebets:
Einatmen – Gottes Wort.
Ausatmen – meine Sorgen.
Einatmen – Gottes Zusage.
Ausatmen – was ich loslassen möchte.
Zum Abschluss entstanden Erinnerungsarmbänder mit den Worten „ATEM“ oder „RUACH“. Während die Frauen ihren Frauensabbat erlebten, gab es parallel auch für die Männer ein eigenes Programm mit Eri Dan. Bei Kaffee und Kuchen klang der gemeinsame Tag schließlich aus.
Was bleibt, ist eine einfache und zugleich kraftvolle Erinnerung: Der Gott, dessen Atem bei der Schöpfung Leben schenkte, ist auch heute gegenwärtig. Wir dürfen zu ihm kommen, wie wir sind, und bitten: „Gott, hauche dein Leben neu in mich hinein.“
Vielleicht bist du beim nächsten Frauensabbat dabei. Komm, wie du bist – und lass dich neu von Gottes Atem erfüllen.