
4. Sep. 2026 09:12Dagmar DornCollonges-sous-Salève, Haute-Savoie, France
Vernetzung, Planung, Inspiration und gemeinsames Lernen
Treffen der Leiterinnen der Frauenabteilung der Inter-Europäischen Division
Beim Advisory der EUD-Frauenabteilung in Collonges kamen Leiterinnen aus ganz Europa zusammen, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsame Schwerpunkte für die kommenden Jahre zu setzen. Im Mittelpunkt standen Vernetzung, Leadership, Prävention und die Frage, wie Frauen in Kirche und Gesellschaft nachhaltig gestärkt werden können.
Vom 28. bis 31. August 2026 trafen sich die Leiterinnen der Frauenabteilung aus dem Gebiet der Inter-Europäischen Division (EUD) zu ihrem Advisory in Collonges-sous-Salève, Frankreich. Begleitet wurde das Treffen von Dr. Galina Stele, Leiterin der Frauenabteilung der Generalkonferenz, und geleitet von Dagmar Dorn, Leiterin der Frauenabteilung der EUD.
16 Leiterinnen aus den Ländern der EUD kamen zusammen, um auf die vergangene Amtsperiode zurückzublicken, Erfahrungen auszutauschen und strategische Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre zu entwickeln. Auch die Leiterin der Frauenabteilung aus der Ukraine nahm an den Beratungen teil.
Ein besonderer und bewegender Moment des Wochenendes war die gemeinsame Abendmahlsfeier mit Fußwaschung während des Gottesdienstes am Sabbat. In Gebet, Gemeinschaft und der Erinnerung an das Handeln Jesu wurde spürbar, was Dienst und Nachfolge miteinander verbindet.
Ruben de Abreu, Exekutivsekretär der EUD, stellte den strategischen Plan für die neue Amtsperiode unter dem Motto„I will go, I will seek your good“ – „Ich will gehen, ich will dein Bestes suchen“ vor. Die zentralen Themen Gemeinschaft, Identität, Zugehörigkeit und Mission weisen viele Berührungspunkte mit den Schwerpunkten der Frauenabteilung auf: Frauen zu begleiten, zu stärken und zu ermutigen, Hoffnung weiterzugeben und sich aktiv in Gottes Mission einzubringen.
Berichte aus den Ländern
Ein wesentlicher Bestandteil des Treffens war der Austausch über die Arbeit in den einzelnen Ländern und Regionen. Die Berichte machten einmal mehr sichtbar, mit wie viel Kreativität und Engagement Frauen ihren Glauben leben, Menschen erreichen und Kirche gestalten. Dr. Galina Stele ergänzte diese Einblicke durch die Perspektive der weltweiten Frauenabteilung.
Dabei ging es ausdrücklich nicht nur um Erfolge. Die Leiterinnen berichteten ebenso offen über Herausforderungen und Schwierigkeiten in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern. Gerade dieser ehrliche Austausch schuf Raum, voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Besonders bewegend waren die Berichte der ukrainischen Kollegin. Ihre Erfahrungen machten eindrücklich sichtbar, mit welcher Widerstandskraft Frauen auch unter schwierigsten Bedingungen ihre Aufgaben wahrnehmen und ihrer Berufung folgen.
Vorgestellt wurde außerdem das neu konzipierte Leadership- und Weiterbildungsprogramm für den deutschsprachigen Raum R.E.A.L.. Es orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Gemeinden und vermittelt Frauen praxisnah Kompetenzen für Mitarbeit und Leitung.
Unter den Initiativen aus den verschiedenen Ländern fand auch das bulgarische Projekt „Her Story“ besondere Aufmerksamkeit. Es knüpft eng an die Vision von onevoice27 / All Things New an und erreicht über Social Media inzwischen zahlreiche Frauen.
Prävention bleibt ein Schwerpunkt
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt war enditnow. Die weltweite Initiative gegen Gewalt macht deutlich: Kirche muss ein sicherer Ort für alle Menschen sein. Dazu gehören sowohl konsequente Prävention als auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Gewalt und Grenzverletzungen.
Spanien stellte eine Plattform gegen Gewalt vor, die insbesondere für Gewalt im kirchlichen Kontext sensibilisiert. Sie verbindet Aufklärung, Sichtbarkeit und Prävention und stellt Gemeinden praktische Hilfen zur Verfügung, um problematische Dynamiken frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Geschichte, Gesundheit und Begegnung
Da das Advisory auf dem Campus der Adventistischen Hochschule in Collonges stattfand, gehörte auch ein Besuch des dortigen Museums für adventistische Geschichte zum Programm. Die Ausstellung gibt Einblick in die Entwicklung der Adventbewegung in Europa – eine Geschichte, an der Frauen von Beginn an maßgeblich beteiligt waren.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe in die nahe gelegene Clinique La Lignière in der Schweiz. Ihre Geschichte steht exemplarisch für die lange adventistische Tradition, Gesundheit, Lebensstil und ganzheitliches Wohlbefinden miteinander zu verbinden.
Vor allem aber boten die gemeinsamen Tage Zeit für etwas, das sich kaum in Programmpunkten abbilden lässt: Begegnung. Die Leiterinnen konnten einander besser kennenlernen, voneinander hören, sich inspirieren lassen und neue Verbindungen knüpfen. Geprägt war das Treffen von einer Atmosphäre des Vertrauens und der Verbundenheit – und von der gemeinsamen Überzeugung, Frauen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen zu stärken und ihnen Hoffnung weiterzugeben.
Beim Advisory der EUD-Frauenabteilung in Collonges kamen Leiterinnen aus ganz Europa zusammen, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsame Schwerpunkte für die kommenden Jahre zu setzen. Im Mittelpunkt standen Vernetzung, Leadership, Prävention und die Frage, wie Frauen in Kirche und Gesellschaft nachhaltig gestärkt werden können.
Vom 28. bis 31. August 2026 trafen sich die Leiterinnen der Frauenabteilung aus dem Gebiet der Inter-Europäischen Division (EUD) zu ihrem Advisory in Collonges-sous-Salève, Frankreich. Begleitet wurde das Treffen von Dr. Galina Stele, Leiterin der Frauenabteilung der Generalkonferenz, und geleitet von Dagmar Dorn, Leiterin der Frauenabteilung der EUD.
16 Leiterinnen aus den Ländern der EUD kamen zusammen, um auf die vergangene Amtsperiode zurückzublicken, Erfahrungen auszutauschen und strategische Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre zu entwickeln. Auch die Leiterin der Frauenabteilung aus der Ukraine nahm an den Beratungen teil.
Ein besonderer und bewegender Moment des Wochenendes war die gemeinsame Abendmahlsfeier mit Fußwaschung während des Gottesdienstes am Sabbat. In Gebet, Gemeinschaft und der Erinnerung an das Handeln Jesu wurde spürbar, was Dienst und Nachfolge miteinander verbindet.
Ruben de Abreu, Exekutivsekretär der EUD, stellte den strategischen Plan für die neue Amtsperiode unter dem Motto„I will go, I will seek your good“ – „Ich will gehen, ich will dein Bestes suchen“ vor. Die zentralen Themen Gemeinschaft, Identität, Zugehörigkeit und Mission weisen viele Berührungspunkte mit den Schwerpunkten der Frauenabteilung auf: Frauen zu begleiten, zu stärken und zu ermutigen, Hoffnung weiterzugeben und sich aktiv in Gottes Mission einzubringen.
Berichte aus den Ländern
Ein wesentlicher Bestandteil des Treffens war der Austausch über die Arbeit in den einzelnen Ländern und Regionen. Die Berichte machten einmal mehr sichtbar, mit wie viel Kreativität und Engagement Frauen ihren Glauben leben, Menschen erreichen und Kirche gestalten. Dr. Galina Stele ergänzte diese Einblicke durch die Perspektive der weltweiten Frauenabteilung.
Dabei ging es ausdrücklich nicht nur um Erfolge. Die Leiterinnen berichteten ebenso offen über Herausforderungen und Schwierigkeiten in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern. Gerade dieser ehrliche Austausch schuf Raum, voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Besonders bewegend waren die Berichte der ukrainischen Kollegin. Ihre Erfahrungen machten eindrücklich sichtbar, mit welcher Widerstandskraft Frauen auch unter schwierigsten Bedingungen ihre Aufgaben wahrnehmen und ihrer Berufung folgen.
Vorgestellt wurde außerdem das neu konzipierte Leadership- und Weiterbildungsprogramm für den deutschsprachigen Raum R.E.A.L.. Es orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Gemeinden und vermittelt Frauen praxisnah Kompetenzen für Mitarbeit und Leitung.
Unter den Initiativen aus den verschiedenen Ländern fand auch das bulgarische Projekt „Her Story“ besondere Aufmerksamkeit. Es knüpft eng an die Vision von onevoice27 / All Things New an und erreicht über Social Media inzwischen zahlreiche Frauen.
Prävention bleibt ein Schwerpunkt
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt war enditnow. Die weltweite Initiative gegen Gewalt macht deutlich: Kirche muss ein sicherer Ort für alle Menschen sein. Dazu gehören sowohl konsequente Prävention als auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Gewalt und Grenzverletzungen.
Spanien stellte eine Plattform gegen Gewalt vor, die insbesondere für Gewalt im kirchlichen Kontext sensibilisiert. Sie verbindet Aufklärung, Sichtbarkeit und Prävention und stellt Gemeinden praktische Hilfen zur Verfügung, um problematische Dynamiken frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Geschichte, Gesundheit und Begegnung
Da das Advisory auf dem Campus der Adventistischen Hochschule in Collonges stattfand, gehörte auch ein Besuch des dortigen Museums für adventistische Geschichte zum Programm. Die Ausstellung gibt Einblick in die Entwicklung der Adventbewegung in Europa – eine Geschichte, an der Frauen von Beginn an maßgeblich beteiligt waren.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe in die nahe gelegene Clinique La Lignière in der Schweiz. Ihre Geschichte steht exemplarisch für die lange adventistische Tradition, Gesundheit, Lebensstil und ganzheitliches Wohlbefinden miteinander zu verbinden.
Vor allem aber boten die gemeinsamen Tage Zeit für etwas, das sich kaum in Programmpunkten abbilden lässt: Begegnung. Die Leiterinnen konnten einander besser kennenlernen, voneinander hören, sich inspirieren lassen und neue Verbindungen knüpfen. Geprägt war das Treffen von einer Atmosphäre des Vertrauens und der Verbundenheit – und von der gemeinsamen Überzeugung, Frauen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen zu stärken und ihnen Hoffnung weiterzugeben.