Zwischen Rückblick und Aufbruch
v.l.n.r.: Nancy Duske (Hanse), Olgar Scharf (NRW), Dani Piroski (MRV), Dagmar Dorn (EUD), Lydia Lukic (BYV), Dany Canedo (NDV-SDV), Marion Knirr, BWV, Conny Warning (Hanse) (vlnr
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23. Feb. 2026 11:21Dany CanedoDarmstadt, Hesse, Germany

Zwischen Rückblick und Aufbruch

Das Klausurwochenende 2026 der Leiterinnen der Frauenabteilung

Neben allen konzeptionellen Fragen war das Wochenende jedoch auch von einem zutiefst emotionalen Moment geprägt: dem Abschied von zwei langjährigen Wegbegleiterinnen, die in den wohlverdienten Ruhestand treten.

Es war mehr als eine Arbeitssitzung. Mehr als eine strategische Standortbestimmung am neuen Bürositz der beiden deutschen Verbände.

Das Klausurwochenende der Leiterinnen der Frauenabteilung der sechs Vereinigungen und der beiden Verbände, sowie der Leiterin in der Division, wurde zu einem intensiven Moment kollektiver Reflexion – und zugleich zu einem kraftvollen Signal für die Zukunft.

In einer Atmosphäre, die gleichermaßen von Professionalität und persönlicher Verbundenheit geprägt war, kamen die Führungskräfte zusammen, um Bilanz zu ziehen. Abseits des Tagesgeschäfts bot die Klausur den notwendigen Raum für einen strukturierten Rückblick: Welche Projekte haben nachhaltige Wirkung entfaltet? Wo konnten Netzwerke gestärkt, Strukturen modernisiert und neue Zielgruppen erreicht werden? Und an welchen Stellen gilt es, Prozesse zu schärfen und Ressourcen klüger zu bündeln?

Die Diskussionen waren von bemerkenswerter Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung getragen. Erfolge wurden nicht selbstgefällig gefeiert und die unterschiedlichen Herausforderungen nicht schön geredet. Auch künftig steht die Frauenabteilung vor vielfältige Herausforderungen - nicht zuletzt durch den Umstand der noch anstehenden Nachfolge-Lösungen in zwei Vereinigungen.

Neben allen konzeptionellen Fragen war das Wochenende jedoch auch von einem zutiefst emotionalen Moment geprägt: dem Abschied von zwei langjährigen Wegbegleiterinnen, die in den wohlverdienten Ruhestand treten.

Was einst mit kollegialer Zusammenarbeit begann, hatte sich über die Jahre zu belastbaren Freundschaften entwickelt. In persönlichen Würdigungen wurde deutlich, wie prägend ihr Engagement war – fachlich wie menschlich. Sie hatten Strukturen aufgebaut, Konflikte moderiert, junge Frauen ermutigt und in schwierigen Zeiten Stabilität vermittelt. Ihre Handschrift bleibt sichtbar.

Der Abschied war kein leiser Rückzug, sondern eine würdige Verabschiedung voller Dankbarkeit. Geschenke, persönliche Worte und manche Träne unterstrichen, dass hier nicht nur Funktionen endeten, sondern ein Kapitel gemeinsamer Geschichte.

Am Ende des Klausurwochenendes stand ein Gefühl, das sich nicht in Protokollen festhalten lässt: Zusammenhalt. Die Leiterinnen kehrten mit klaren Zielen, neuen Ideen und gestärktem Vertrauen in ihre gemeinsame Arbeit zurück.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass strategische Planung und persönliche Verbundenheit kein Widerspruch sind – im Gegenteil. Gerade dort, wo Verantwortung über Jahre hinweg geteilt wird, entsteht eine Kultur, die Wandel nicht fürchtet, sondern gestaltet.

Das Klausurwochenende war somit kein Schlusspunkt, sondern ein Übergang zwischen Generationen, zwischen Gewachsenem und Neuem, zwischen Abschied und Aufbruch.